GH 11821

Gysin, Linda

Mosaics I/II

16 mittelschwere Stücke für Klavier
Besetzung: Klavier

Die Sammlung Mosaics I / II enthält zwei mal acht Stücke für Klavier solo, im mittleren Schwierigkeitsgrad. Komponiert durch verschiedene Stile und Tonarten sind die
klangvollen Stücke ideal für Schüler und Lernende.

Vorwort von Seymour Bernstein

Aufnahmen zu dieser Ausgabe können auf allen gängigen Streaming-Plattformen angehört werden (z.B. Spotify)

19,80
Format: 23 x 30,5 cm
Seiten: 32
Art. Nr.: GH 11821
ISBN: 978-3-911477-00-0
ISMN: 979-0-2028-2616-4
ProbeseitenInhaltsverzeichnisAutor(en)Rezensionen

Lullaby for Géraldine
Ballade
Fughettina
Nocturne
Little Sonatine
Tango
Valse
Choral
Old Song
Grasshopper
Le vol du héron
Rain
Gondolière
Valse pour Karine
Fughettina in F
Berceuse pour Eugénie

Mosaikhaft angeordnete Stücke für den fortgeschrittenen Klavierunterricht bietet die Schweizer Komponistin, Pianistin und Klavierlehrerin Linda Gysin mit ihrem Spielband Mosaics I/II, dessen zwei Teile ihren beiden Töchtern gewidmet sind. Linda Gysin lernte mit elf Jahren Klavierspielen und absolvierte 2008 ihr Lehrdiplom am Konservato­rium in Neuchatel bei Sylviane Deferne und 2011 ihren Konzert-Master an der Haute Ecole de Musique de Genéve bei Paul Coker. Dazu besuchte sie weiterbildende Kurse bei Pascal Rogé, Catherine Courvoisier, Jean-Baptiste Müller, Véronique Gobet, Edith Fischer und Seymour Bernstein, der auch ein kurzes englisches Vorwort beigefügt hat.
Ihre Kompositionen sind explizit für den Klavierunterricht gedacht und an Kinder, Jugendliche und Musikliebhaber adressiert. Dabei interessierte es Gysin auch, Klavier-Lernspiele für Kinder zu entwickeln. Der vorliegende Band enthält 16 mittelschwere Stücke für Klavier zu zwei Händen, die auch den Pedalgebrauch einschließen. Überwiegend umfassen diese Stücke eine bis zwei Druckseiten und sind somit ohne Umblättern spielbar.
Begeisternd sind die einfachen, ausdrucksstarken Melodien und die gute Spielbarkeit für fortgeschrittene KlavierschülerInnen, die das Repertoire bereichern werden. Linda Gysin greift zur Betitelung ihrer Werke teilweise auf herkömmliche musikalische Bezeichnungen zurück wie Ballade, Nocturne, Sonatine, Tango und Walzer, Choral und Fuge und führt damit die Schülerinnen und Schüler zu bekannten Musikformen hin. Einbezogen werden größere Tonsprünge, Akkordspiel sowie Wechsel von Violin- und Bassschlüssel in einer Hand. Es gibt Fingersatz- und Taktangaben zur besseren Übersichtlichkeit, Lautstärkeangaben, maximal vier Vorzeichen, Melodie- und Begleittöne in einer Hand, kürzere Läufe, Wiederholungen und italienische Vortragsbezeichnungen.
Der Druck ist übersichtlich gestaltet und beinhaltet pro Seite vier, maximal fünf Notenzeilen, die relativ groß gedruckt sind. Neben den Kompositionen findet sich im Unterrichtsband auch ein kurzer Lebenslauf der Komponistin (Englisch und Deutsch), der Einblicke in ihr Leben und Schaffen bietet. Es fehlen allerdings Notizen zur Entstehung der einzelnen Stücke und zur angedachten Spielpraxis. Hier wäre eine Ergänzung angebracht.
Bereits das Deckblatt ist fantasievoll gestaltet aus verschiedenen bunten, kurvenartig angeordneten Mosaiksteinen und enthält somit bildlich schon den Hinweis auf den Titel des Werks, dessen einzelne Stücke zusammengesetzt ebenfalls ein klangliches Mosaik ergeben. Die Stücke sind gut im Unterricht für etwas fortgeschrittenere SchülerInnen einsetzbar.
 
Claudia Behn (üben & musizieren 4/2025)